Mit Kindern in Paris: 4 Tage in Frankreichs Hauptstadt

Paris mit Kindern

Ich hatte meinen Töchtern versprochen nach Paris zu fahren. Am ersten Ferientag der Schulferien war es soweit. Wir sind früh morgens aufgebrochen. Für uns alle eine ganz andere Konstellation. Reisen wir ja sonst mit 6 Personen. Die Koffer haben sie schonmal selbst gerichtet und Bespaßung während der Fahrt brauchten sie auch nicht so viel wie unsere Jungs. Was wir in den vier Tagen alles angeschaut und erlebt haben, habe ich dir in diesem Blogartikel zusammengefasst.

(Ich schreibe hier über unseren Aufenthalt. Ich nenne Hotels, Apps, Shops und Restaurants. Diese Nennungen sind aus keiner bezahlten Werbepartnerschaft sondern kommen von Herzen, um euch den die Planung eures Paris Aufenthalts zu vereinfachen).

Los geht’s: unsere Anfahrt mit dem Zug zum Gare de l’Est

Wir wohnen in Süddeutschland in der Nähe von Heilbronn. Nach Karlsruhe fahren wir mit der S-Bahn, die in unserem Wohnort abfährt. Fußweg zum Bahnhof sind 2 Minuten. In Karlsruhe ging es gleich weiter in den ICE. Dieser fährt innerhalb von 2,5 Stunden über Strasbourg direkt nach Paris zum Gare de l’Est. Ich mag Zugfahren sehr. Die Stimmung beim Reisen ist für mich besonders. Wir treffen immer nette Menschen, die auch von einem Ort zum anderen reisen. Magst du die Reisestimmung auch so sehr?

In Paris angekommen ging es mit der Metro zu unserem Hotel. Fahrkarten bzw. den Navigo-Pass für den Nahverkehr kannst du dir direkt im Bahnhof an Automaten besorgen. Seit dem 1. Januar 2025 gibt es keine Einzeltickets mehr zu kaufen. Auch nicht das beliebte 10-er Paket. Wir haben sogar einen deutschsprachige Bahnhofsmitarbeiter getroffen, der assistiert, wenn du nicht klarkommst. Darüber war ich echt überrascht und habe mich mit einem unterhalten, der mich dann gleich gefragt hat, wie er sich besser auf Deutsch ausdrücken kann. Vielleicht triffst du ihn ja und er hat in der Zwischenzeit ein wenig geübt 🙂

Mit Kindern nach Paris

Nahverkehr in Paris: Metrotickets kaufen

Der Navigo-Pass kostet einmalig 2 Euro. Du erhältst eine Karte, auf die du einzelne Fahrten oder auch Tageskarten aufladen kannst. Da wir weniger als 5 Mal am Tag mit der Metro gefahren sind, lohnte sich für uns kein Tageticket. Wir haben deshalb unseren Pass mit 4 Einzeltickets aufgeladen. Eine Fahrt mit der Metro gilt ab dann, wenn du die Bezahlschranke durchläufst. Danach ist ein Ticket für 2 Stunden gültig. Wichtig zu wissen: das Ticket gilt auch für das Funiculaire an der Sacré Coeur, den du erreichst, wenn du mit der Metro bis zur Haltestelle Anvers fährst. Das habe ich leider erst später auf der Karte gesehen. Hätte mir ein paar schlecht gelaunte Mädels erspart 😊

Noch besser, als dir einen Navigo-Pass zu kaufen, ist es, dir die RATP-App im Vorfeld deines Besuchs auf dein Handy herunterzuladen. So hast du deine Fahrkarte digital und musst dich nicht in die SChlange an den Ticketautomaten einreihen. In der App hast du weitere Features, wie den digitalen Métro-Netzplan und du kannst mit GPS Haltestellen in deiner Umgebung ausfindig machen. So findest du garantiert deine Haltestelle. Ich mag diese Apps und sie sind für mich nicht mehr wegzudenken. So easy.

In Paris haben die einzelnen Métro-Linien Nummern und auf jedem Schild sind die Anfangs- und Endhaltestelle aufgeführt. Du musst also einfach wissen, in welche Richtung du möchtest. Ich finde, man findest sich super zurecht. Kenne da andere U-Bahnnetze, die viel komplizierter sind. Zum Beispiel Berlin. Damit wurde ich nie warm.

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Ansicht in der Bonjour RATP-APP. Macht jeden Metroplan in Papier überflüssig.

Aparthotel Adagio Paris Tour Eiffel: Sich fühlen wie zu Hause

Ich habe ein Hotel in zentraler Lage gebucht und in dem wir die Möglichkeit hatten selbst zu kochen. Dank der zentralen Lage hatten wir kurze Wege zu den Sehenswürdigkeiten. Das kostet ein bisschen mehr, aber du sparst dir die Transportkosten und einiges an Essenskosten, wenn du dich abends selbst verköstigst. Wir hatten ein Apartment im 20. Stockwerk mit einem Schlafzimmer und einer voll ausgestatteten Küchenzeile, Tisch, Schlafcouch und Bad. Ich finde die Kombination Apartment und Städtereise unschlagbar. Am Abend noch kurz Nudeln abkochen und ein bisschen Obst und Gemüse in den Kühlschrank stellen. Das ist mit Kindern Gold Wert. Im Hotel gabt es auch einen kleinen Pool. Wir waren jeden Abend dort. Ein weiteres Highlight für alle Kleinkind-Eltern: die Vorhänge haben komplett abgedunkelt. Das ist sooo viel Wert. Weißt du sicherlich, wenn du Kinder hast. Ich finde es auch angenehmer in einem dunklen Raum zu schlafen…

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Klein, aber fein.

Frühstück haben wir uns auch gegönnt. So konnten wir entspannt in den Tag starten. Leider kann ich es nicht weiterempfehlen. Ich war ziemlich enttäuscht, dass die Schweden in Stockholm 10 mal besseres Frühstück hinbekommen, als die Franzosen. Ich habe mich dann an Baguette und Croissant gehalten. Der Rest war wirklich nicht wirklich lecker. Eher unterer Durchschnitt und wer mich kennt weiß, dass ich super viel Wert auf die Qualität des Essens lege. Das essen wir ja schließlich. Für den Preis hätte ich es mir anders gewünscht.

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Unser Wohnzimmer mit Schlafcouch

Unser Hotel liegt ca. 15 Min zu Fuß vom Eiffelturm entfernt. Ein paar Schritte von der Seine entfernt. Die Gegend ist nicht sehr touristisch und wir sehen nicht so viele Touristen hier. Gegenüber des Hotels liegt ein toller Park mit einem abwechslungsreichem Spielplatz und der Möglichkeit, im Schatten großer Bäume Tischtennis zu spielen. Des Weiteren sehen wir einen kleines Stadion mit Tennis- und Basketballplätzen. Zweihundert Meter an der Seine entlang befindest du dich auf einer großen Einkaufsstraße: der Rue Linois. Dort befindet sich auch der Supermarkt (MONOPRIX), in dem wir Wasser und Essen eingekauft haben. Zur Metrohaltestelle Charles Michel sind es vom Hotel zu Fuß 8 -10 Minuten.

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Nächtliche Aussicht aus unserem Hotelzimmer im 20. Stock

Paris-Pass: ja oder nein?

Viele große Städte bieten sogenannte Pässe an. Er dient dazu, per Einmalzahlung ausgewählte Eintritte und Veranstaltungen besuchen zu können, die dann in der Summe deutlich günstiger sind. Das macht Sinn, wenn du die ganzen Angebote auch nutzt. Wir haben uns deshalb keinen Paris Pass gekauft. Wir hätten drauf gezahlt. Eintritt haben wir nur für den Eiffelturm und die Opéra Garnier und die Tickets für die Busrundfahrt gezahlt. Da kommen wir bei Weitem nicht an den Preis der Pässe ran. Ich wüsste auch gar nicht, wie wir die ganzen Aktivitäten auf der Karte in unserem Tag untergebracht hätten. (Die genaue Info über die Preise folgen bei der jeweiligen Aktivität weiter unten im Text).

Als Familie haben wir in noch keiner Stadt einen solchen Pass gekauft. Wir denken: weniger ist mehr. Deshalb kommen die Pässe für uns meistens nicht in Frage. Und ich kann nur jedem, der mit Kinder reist, empfehlen auch weniger in die Tage zu packen. Mehr laufen, die Stadt erleben, um auch weniger touristischere Ecken zu entdecken.

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Auf dem Weg zum Hotel. Blick in die Rue Emeriau mit Blick auf den Eiffelturm

Bustour mit dem TO-OT Bus: perfekt für einen ersten Überblick

Am ersten Morgen ging es mit einer Bustour los. Das liebe ich, um eine gute Überblick über die Stadt und die Sehenswürdigkeiten zu bekommen. Meistens helfen die Audio-Kommentare dabei, um sich ein  Bild davon zu machen, was man besichtigen möchte und was auch von außen reicht. Wir haben uns für den TO-OT Bus entschieden, da dieser einen Familienrabatt anbietet. Der TO-OT Bus war deshalb für uns um ca. 8 EUR günstiger, als die Bus-Tour beim anderen Anbieter Big Bus Tours Paris.

Was ich an Bustouren so mag ist, dass du auf jeden Fall die wichtigsten Sehenswürdigkeiten siehst. So kannst du dir vor Ort nochmal überlegen, was du unbedingt auch von innen besichtigen willst, und was dir nicht so wichtig ist. Wir sind gegen 11 losgefahren und hatten so am nächsten Tag noch die Möglichkeit vor 11 Uhr den Bus zu nutzen, um an eine andere Sehenswürdigkeit zu gelangen. TO-OT bus hat seine Starthaltestelle direkt am Eiffelturm. Dahin konnten wir von unserem Hotel aus bequem an der Seine entlang hinschlendern.  

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Der TO-OT Bus hält direkt am Eiffelturm

Die Seine: der romantische Teil von Paris

Auf dem Weg vom Hotel zum Eiffelturm konnten wir an der Seine entlanglaufen. Wir kamen an vielen Haus- und Restaurantbooten vorbei. Viele Jogger haben uns überholt. Mir gefällt es gut, auch mal die nicht so von Touristen abgelaufenen Routen zu nehmen. Ein Highlight auf dem Weg war auch das kostenlose Schwimmbad an der Seine. Es wurde diesen Sommer ganz neu eröffnet. Seit diesem Jahr dürfen die Pariser wieder in der Seine schwimmen. Das war vorher wegen den starken Verunreinigungen nicht gestattet. In den Medien las ich zu den neuen Schwimmabschnitten geteilte Meinungen der Bevölkerung.

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Die Seine von der Pont de la Concorde im Hintergrund rechts das Glasdach des Grand Palais

Das wohl bekannteste Wahrzeichen Paris‘: der Eiffelturm

Auf meinem Social Media Account michaela.weissert hatte ich eine Umfrage erstellt, ob ihr findet, dass das Besteigen des Eiffeltrums bei einem Parisbesuch für euch ein Muss ist. Die knappe Mehrheit würde auf jeden Fall auf den Eiffelturm steigen, dem Rest reicht es aus, ihn vom Boden aus zu betrachten. Das ist ja auch kostenlos. Unter den Eiffelturm kommst du ohne Eintritt. Je nach Besuchsaufkommen kann es etwas dauern, bis du reinkommst, denn bevor du den Platz betreten kannst, findet eine Sicherheitskontrolle statt. Hier wird auch schon angezeigt, ob die Aussichtsplattform ganz oben auf dem Eiffelturm noch Kapazitäten hat. Nachmittags war dies öfter der Fall.

Mein Tipp, wenn du nicht vorher reserviert hast, sei zwischen 8:45 Uhr und 9:00 Uhr dort. Zu dieser Zeit ist noch so wenig Andrang, dass wir unter 10 Minuten anstehen mussten. Um voll flexibel zu bleiben kaufen wir selten im Voraus Tickets. Wenn ihr auf die Spitze wollt, schaut nach, ob der Aufstieg garantiert wird. Bei hohem Andrang wird der Aussichtspunkt oben gesperrt.

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Eisen und Natur

Wenn es nach mir gegangen wäre, wären wir nicht hochgestiegen und ich bin jetzt froh, den Aufstieg gemacht zu haben. Deshalb empfehle ich es von Herzen gerne weiter, denn kein Bauwerk ist über alle Kontinente hinweg so berühmt. Es ist alles super schön gemacht. Subtil und nicht zu aufdringlich, wie an manch anderer Sehenswürdigkeit. Eine Führung kann ich mir auch gut vorstellen, was sich dann aber natürlich im Preis niederschlägt. Stattdessen haben wir uns den günstigen Aufstieg gegönnt mit 14,50 EUR pro Erwachsenem und Kinder von 4-11 Jahre kosten 3,70 EUR,  Jugendliche 7,30 EUR (Preise von 08/2025). Der Aufzug von der zweiten Plattform hoch auf die oberste Aussichtsplattform hätte knapp das Doppelte gekostet.

Wir haben die Treppen genutzt, und gleich ein bisschen Frühsport gemacht. Das tat gut und ist absolut machbar. Auch für jüngere Kinder. Einfach ab und an mal eine kurze Pause einlegen. Wenn morgens wenig Andrang ist, klappt das super gut. Oben haben wir uns ein Macaron von einem der besten Hersteller gegönnt: vom Maison Pierre Hermé Paris. Es lohnt sich wirklich eines zu kaufen. Sie schmecken traumhaft. Die von Pierre Hermé sind auch kaum süß. Ganz nach meinem Geschmack 😊 Beim Essen lohnt sich Sparen nicht. Da büßt du Geschmack und Verträglichkeit ein. Vom Souvenirshop war ich auch begeistert und wusste gar nicht, was ich kaufen soll. Ein Souvenir schöner, als das andere. Nicht kitschig, sondern schlicht und elegant. Schau unbedingt vorbei, wenn du dort bist. Es ist für jeden Geldbeutel was dabei.

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Mal eine andere Perspektive von der ersten Etage aus.
Und: der Eiffelturm ist braun. Ich hatte ihn mir grau vorgestellt.

Wenn du nach der Besichtigung ein bisschen vor den Menschenmassen flüchten möchtest, dann überquere die Straße Richtung Seine und laufe etwas an der Seine entlang Richtung Rue de Linois. Zwischen Straße und Seine ist der Boulevard Marie de la Roumanie. Der ist weitläufig und die Kids können wunderbar rumrennen während ihr Erwachsenen es euch auf den Bänken gemütlich macht.

Seid ihr um die Mittags- oder Abendszeit am Eiffelturm, dann geht zu Chez Pippo (31 Av. de la Bourdonnais, 75007 Paris). Super leckere Italienische Pizza. Wirklich italienisch. Ich war ja erst in Italien und, ja – 1:1 italienisch. Mit italienischen Weinen und italienischen Softgetränken. Super Service. Es wird sogar deutsch gesprochen. Und nicht vergessen: in Restaurant in Frankreich immer nach einer Caraffe d’eau fragen. Dann bekommst du kostenloses Leitungswasser auf dem Tisch 😊 Wir bestellen den Kindern meist noch je eine Orangina dazu.

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Aussicht von der zweiten Etage des Eiffelturms

Kleiner Rundweg durch Montmartre

Ein weiteres Must-do ist für mich das Montmartre-Viertel mit der Sacré Coeur. Allerdings ist es wirklich überfüllt dort. Die Sacré Coeur kannst du über zwei Métro Haltestellen erreichen. Wir sind zur Haltestelle Anvers gefahren. Zur Sacré Coeur gelaufen und durch die Straßen von Montmartre zur anderen Haltestelle Abesses. Von dort ging’s mit der Métro wieder in die Innenstadt. Von Anvers aus kommst du an die Haltestelle des Funiculaires, der Seilbahn, die zur Sacré Coeur hoch fährt. Eine denkbare Option für Eltern mit Kleinkindern, die einfach noch nicht so viel laufen können. Die Seilbahn kannst du mit einem gültigen Métroticket fahren.

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Auf dem Weg von der Métrostation Anvers zur Sacré Coeur

Von der Sacré Coeur ging es für uns direkt an den Place du Tertre. Der ist wirklich überfüllt, wir sind einfach mal durchgelaufen, bzw. haben uns durchgeschoben. Flair hatte es für mich nicht mehr. Was aber nicht heißt, dass ich das auslassen würde. Wenn du die Rue du Mont-Cenis weiterläufst, hast du ein weiteres Mal eine schöne Aussicht. Sieht charmant aus. Wir sind allerdings umgedreht, da die Mädels keine Lust mehr hatten und es sehr heiß war.

Den Abstieg vom Hügel haben wir in direktem Weg mit vielen Treppenstufen gemacht und kamen direkt am Place des Abesses an. Der ist richtig schön schattig und hat uns sehr gut gefallen. In der Rue du Vielleville gibt es weiter oben die Pizzaria „Marcello“ mit einem günstigen Mittagsangebot. Haben dort allerdings nicht gegessen. Aber falls euch das in die Planung passt, schaut da mal vorbei. Pizza ist bei uns so ein Gericht, das von allen Kindern gerne gegessen wird, da es jeder nach seinem Geschmack gestalten kann.

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Ein Straßenkünstler vor dem Square Rehan Rictus an der Metrostation Abbesses

Am Place des Abbesses findet ihr übrigens auch den Square Rehan Rictus. Ein kleiner Garten. Das Besondere hier ist die mur des je t’aimes. Ein Gemälde mit dem Satz ‚Ich liebe dich‘ auf vielen Verschiedenen Sprachen. Das wollte ich sehen. Die Mädels eher nicht, haben sich dann aber doch lange dort aufgehalten. Also so schlecht war’s nicht 😊 Als extra Schmankerl konnten wir direkt vor dem Garten einem Straßenkünstler beim Steppen zusehen. Dieser Moment war in dieser Kulisse einmalig und beeindruckend.

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Dort geht es die Treppen hoch zum Place du Tertre

Prunkvolle Säle in der Opéra Garnier

Paris ist bekannt für seine prunkvolle Architektur. Prunkvolle Säle findest du in der Opéra Garnier. Der Eintritt kostet hier für Erwachsene 13 Euro. Für die Mädchen wurde mir nichts berechnet, obwohl der Eintritt ab 12 Jahren 10 Euro kostet. Das habe ich natürlich dankend angenommen.

Das Foyer der Oper mit seinen marmornen Treppenhaus ist schon sehr beeindruckend. Jedes Detail ist einfach wunderschön. Der Opernsaal an sich ist aus dem 17. Jahrhundert und noch sehr gut erhalten. Aber damit nicht genug: auch die angrenzenden Säle sind der Wahnsinn. Vergesst nicht, auch an die Decke zu schauen, denn da verbergen sich wunderschöne Gemälde. Unten das Bild aus meinem Lieblingsaal.

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So prunkvoll und einfach super schön!

Spaziergang zum Herzen Paris an der Seine

Von der Opéra Garnier kannst du über die Avenue de l‘Opéra zur Seine laufen. Dort findest du dich direkt beim Louvre und dem Jardin des Tuillères wieder und wenn du ein Stück weiter läufst  auch an der Notre Dame. Auf der Avenue de l‘Opéra findest du viele Geschäfte, Restaurants und Eisdielen für den kleinen Hunger zwischendurch.

Das Café de la Paix direkt am Place de l’Opéra

Macarons – eine französische Spezialität, die du nicht verpassen solltest

Kauf euch unbedingt einmal ein richtig gutes Macaron. Macarons sind kleine Kekse aus Mandelmehl und einer Sahnecreme. Ganz ohne Gluten. Zwei gute Adressen dafür sind Ladurée und Pierre Hermé. Wir haben uns welche von Ladurée mit nach Hause genommen. Eine Filiale ist direkt um die Ecke unseres Hotels in der Rue Linois. Die Boulangerie PAUL hat auch gute Macarons. Von der Bäckerei PAUL gibt es eine Filiale am Bahnhof. Die Macarons dort sind etwas günstiger und ich selbst habe sie nicht probiert. Sie sollen aber auch sehr gut sein. Wir haben uns nun vorgenommen, sie auch mal zu Hause zu Backen. Ich bin schon gespannt, wie sie schmecken.

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Leckere Macarons keine zwei Minuten Fußmarsch von unserem Hotel

Ein Highlight für alle Zug-Fans

Auf der Métro Linie 4 Richtung Porte de Clignancourt auf dem Weg zum Gare de l’Est sind wir in den ersten Métro-Waggon eingestiegen. Das hatte zwei Vorteile: einmal war hier kaum Ein- und Ausstiegverkehr und zum anderen fuhr die Metro ohne Fahrer. Das heißt, du siehst super gut nach Vorne raus und kannst Métrofahrer spielen. Leider konnte ich nicht fotografieren. Es hat total gespiegelt. Für uns alle war das ein tolles Erlebnis.

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Métrostation Bir-Hakeim in der Nähe des Eiffelturms

War das alles, was wir sehen wollten?

Bei Weitem war das nicht alles, was wir sehen wollten. Die Kinder kamen nur wegen dem Eiffelturm her. Das Louvre und das Panthéon hätte ich schon gerne von innen gesehen. Außerdem hätte ich gerne noch mehr Zeit damit verbracht, einfach durch die Stadtviertel zu schlendern. Auf ein Neues!

Wenn du nun denkst: wow, gerne will ich mit meinen Kindern auch mal einen Städtetrip wagen. Doch du hast ganz schön Respekt davor. Dann melde dich gerne bei mir. Gemeinsam schauen wir, wie dieses Erlebnis für euch möglich werden kann. Nimm hier Kontakt zu mir auf (du wirst zu meinem Kontaktformular weitergeleitet).

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